Nach altem Brauch war die KLJB Tröbes am Abend des Pfingstmontags wieder zum Pfingstschwanzfahren unterwegs. In früherer Zeit diente dieser sogenannte „Heischebrauch“ den Dienstboten dazu, zusätzlich zu ihrem oft kärglichen Lohn kleine Geldbeträge oder Naturalien zu erbetteln oder eben zu „erheischen“. Später verspottete man damit denjenigen, der am Pfingsttag am längsten geschlafen hatte. Dieser kam in einen Sack und wurde in einem mit Birken geschmückten Leiterwagen durch das Dorf gezogen. So gingen auch heuer wieder die Mädchen und Burschen der KLJB Tröbes mit Musik von Haus zu Haus, wo sie klingelten und ihren Pfingstschwanz-Spruch aufsagten. Das gesammelte Geld ist auch in diesem Jahr wieder für P. Ferdinand und sein Wirken in Ndendule in der Demokratischen Republik Kongo bestimmt.


