Pfarrfasching im vollbesetzten Pfarrsaal

Ein rundum gelungener Pfarrfasching sorgte für beste Stimmung im voll besetzten Pfarrsaal. Gleich zu Beginn wurden die Besucherinnen und Besucher von einer ganz besonderen Gruppe begrüßt: Die Ministranten sowie Kaplan Basil erschienen als Schlümpfe und Schlumpfinen verkleidet. Mit dabei waren Martin Nickl als Gargamel, Anton Hochwart als Vater Abraham und die Initiatorin der Truppe, Kirchenpflegerin Nicola Hummer, als Kater Azrael.

Die „schlumpfige“ Gruppe hieß unter anderem den 2. Bürgermeister Thomas Kleber, den 3. Bürgermeister Bernd Reil, die anwesenden Gemeinderäte sowie alle Gäste des Pfarrfaschings herzlich willkommen – musikalisch mit dem bekannten Schlumpflied, das etwas abgeändert war. Darin beklagten die Schlümpfe, dass sie keinen Papa Schlumpf hätten.

Daraufhin machten sich Waltraud Karl und Nicola Hummer gemeinsam mit den beiden Schlaubi-Schlümpfen Florian Bösl und Klemens Schmid auf die Suche nach einem geeigneten Papa Schlumpf unter den Gästen. Als Kandidaten stellten sich die farblich sortierten Schlümpfe Thomas Kleber, Bernd Reil und Georg Zierer zur Verfügung.

In drei Spielen mussten sich die drei beweisen:
Beim ersten Spiel wurden ihnen mit lustigen Brillen die Augen verbunden, bevor sie gemeinsam ein Lego-Haus bauen sollten.
Im zweiten Spiel war Schnelligkeit und Geschick gefragt – mit Hilfe eines Strohhalms transportierten sie Geldstücke von einem Teller auf den anderen.
Beim dritten Spiel war das Publikum gefordert: Die Kandidaten mussten mithilfe der Zuschauer den Begriff „Die Heiligen Drei Könige“ erraten, was ihnen nach einer kurzen Fragerunde auch gelang.

Waltraud Karl, unter allen Gästen bestens bekannt, entlockte immer wieder viele Lacher.

Doch trotz aller Bemühungen waren die Schlümpfe mit den drei Kandidaten nicht ganz zufrieden. Schließlich lüfteten sie das Geheimnis und holten ihren einzig wahren Papa Udo Schlumpf in den Saal. Bei einem fröhlichen Schlumpflied, bei dem alle begeistert mit klatschten, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt.

Im Anschluss sorgte Fonse, der Alleinunterhalter aus Gaisthal, mit Musik und Tanz für beste Unterhaltung. Die Gäste konnten sich leckeres Essen bestellen, gemütlich zusammensitzen und den Abend in geselliger Runde genießen.

Auch das weitere Programm hatte einiges zu bieten: Zwei zusätzliche Showeinlagen begeisterten das Publikum. Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl schlüpfte in die Rolle der kleinen Marie – einer etwas „schwachen“ Religionsschülerin. Ihr Religionslehrer war selbstverständlich Pfarrer Udo Klösel, der sichtlich verzweifelt war, da die kleine Marie nicht wusste, ob nun Judas, Helene Fischer oder Olaf Scholz, Jesus verraten hatte. Diese humorvolle Einlage sorgte für viele Lacher im Saal.

Später folgte ein weiterer Auftritt von Agnes Härtl, die mit einem Mitmachspiel erneut für beste Stimmung sorgte und die Gäste aktiv einbezog.

Der Pfarrfasching bot damit ein abwechslungsreiches Programm, viel Humor, Musik und Gemeinschaft – ein Fest, das allen noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird.

Fotos: Nicola Hummer