Auf Gleis 3 fährt ein der Zug zum Weihnachtsfest. Wir sind in Freudenstadt.“
Mit dieser Durchsage hielt unser Adventszug am 3. Adventssonntag wieder in Eslarn. Der Stationsname lautete Freudenstadt.
Dieses Mal stand im Gottesdienst das Bild der Wüste im Mittelpunkt – als Sinnbild für Angst, Einsamkeit und Sorgen im Leben. Erstkommunion- und Grundschulkinder übernahmen die Leserollen und schilderten verschiedene Situationen: Angst in der Schule, Ausgeschlossensein ohne Freunde und die Sorge um zu wenig Geld in der Familie.
Im Evangelium hörten wir von Johannes dem Täufer, der im Gefängnis sitzt und nach Hoffnung sucht. Jesus antwortet ihm mit Zeichen des Lebens: Blinde sehen, Lahme gehen, Kranke werden gesund. Gott ist nahe – selbst dort, wo alles trostlos erscheint. Die Wüste beginnt zu blühen.
Diese Hoffnung wurde auch in den Beiträgen der Kinder sichtbar: ein Lehrer, der Mut macht, eine Einladung zum Mitspielen, eine neue Arbeitsstelle für den Vater. Kleine und große Wunder zeigen: Gott begleitet uns und schenkt Hoffnung und Freude.
Am 3. Adventssonntag ist diese Hoffnung schon ganz nah. Wir haben mehr als die Hälfte der Adventszeit geschafft, Weihnachten kommt immer näher. Deshalb haben wir Grund zur Freude.
Die nächste Station unseres Zuges ist am 4. Adventssonntag um 10 Uhr in Moosbach. Dann hält der Zug in Engelberg. Wir freuen uns wieder auf viele Fahrgäste!
Fotos: Nicola Hummer



